Hallo zusammen,
meine Frau ist mit dem Wagen ganz normal von der Arbeit nach Hause gefahren und hat ihn ohne Auffälligkeiten vor der Haustür geparkt.
Am nächsten Tag, etwa 28 Stunden später, wollte sie wieder losfahren – doch der Wagen sprang nicht mehr an.
Ich dachte mir: „Okay, das Auto ist jetzt 11 Jahre alt und hat noch die erste Batterie – wird wohl Zeit für eine neue.“
Also habe ich den ADAC gerufen. Beim Startversuch sagte der ADAC-Mitarbeiter sofort:
„Das klingt nicht nach einer leeren Batterie, sondern eher nach fehlender Kompression – möglicherweise ein Problem mit der Steuerkette.“
Lange Rede, kurzer Sinn:
Ich habe den Öleinfülldeckel geöffnet, um zu schauen, ob sich die Nockenwelle beim Startversuch dreht – und siehe da: Nein, sie bewegt sich nicht!
Jetzt meine Fragen:
• Kann es wirklich sein, dass eine Steuerkette über Nacht reißt, obwohl das Auto vorher einwandfrei lief?
• Der Fehlerspeicher zeigt den Nockenwellensensor an – könnte das damit zusammenhängen?
• Mit welchen Folgeschäden ist in so einem Fall zu rechnen (z. B. Motorschaden durch Kolben/Nockenwellenkontakt)?
• Und ganz wichtig: Lohnt sich die Reparatur überhaupt noch?
Der Wagen hat rund 131.000 km gelaufen, ist ein XDrive (Allrad) und wurde ansonsten gut gepflegt.
Danke euch im Voraus für eure Hilfe und Einschätzungen!
Gruß